Kategorie:

Stressmanagement | Resilienz

Teil 1

Geh 30 Minuten spazieren – ohne Handy!

Einfach mal abschalten und nicht erreichbar sein. Genieße einen Spaziergang in der Natur und an der frischen Luft. Natürlich darfst Du auch gerne jemanden mitnehmen, mit dem Du Dich unterhalten kannst. Was allerdings zu Hause bleibt, sind jegliche elektronischen Geräte. Du wirst sehen, wie viel leichter es Dir fällt zur Ruhe zu kommen, wenn Du Dich einmal nur auf Dich selbst besinnen kannst.

Ein weiterer positiver Effekt Deines 30-minütigen Spaziergangs ist, dass Du Deine Vitamin D Produktion anregst. Besonders im Winter leeren sich die Vitamin D Speicher unseres Körpers stark, da wir uns wegen der Dunkelheit und der Kälte eher in gemütlich warmen Räumen aufhalten. Vitamin D wird jedoch zu 80-90 Prozent durch das Sonnenlicht über die Haut gebildet. Dabei ist es auch egal, wenn es draußen leicht bewölkt ist. Jetzt ist also die perfekte Zeit, um Deine Vitamin D Speicher wieder aufzufüllen.

Vitamin D hat folgende Vorteile:

  • es fördert das Knochenwachstum
  • es verhindert die Wucherung von krankhaften Zellen (senkt Krebsrisiko)
  • es stärkt das Immunsystem
  • es kurbelt die Ausschüttung von Glückshormonen an und hilft gegen Depressionen

Kurzfristige Stressbewältigungsstrategien

 

Ablenkung:

Du brauchst einfach mal Abstand von einem stressigen Tag? Dann lenk Dich ab! Lies ein fesselndes Buch, hör Deine Lieblingsmusik, geh an der frischen Luft spazieren und lass alles zu Hause oder schau Dir Deine Serie oder einen tollen Film an.

 

Gedanken-Stopp-Technik:

Kannst Du wieder nicht einschlafen, weil Deine Gedanken voll sind von Deinem stressigen Tag oder voll von dem, was Dich morgen erwartet? Mach Dir eins klar: Du kannst nicht ändern, was passiert ist und Du kannst auch jetzt nicht beeinflussen, was morgen passieren wird. Also entspann Dich und schlaf. Ganz so einfach ist es jedoch meistens nicht, was Dir aber hilft ist die Gedanken-Stopp-Technik: Stell Dir ein großes Stoppschild vor, zwick Dich leicht in den Unterarm oder den Handrücken (so lenkst du Deine Aufmerksamkeit auf den leichten Schmerz) und stell Dir dann vor, wie Du in Deinem letzten Urlaub am Strand liegst und dem Rauschen der Wellen zuhörst. Oder welche schöne Erinnerung Dir auchsonst in den Sinn kommen mag. Mit diesen Gedanken lässt es sich wunderbar einschlafen.

 

Atemtechnik:

Hat Dich gerade etwas so richtig aufgeregt und Dein Puls ist auf 180? Dann versuch doch einfach mal die 4-4-8 Atemtechnik: 4 Sekunden einatmen – 4 Sekunden Luft anhalten – 8 Sekunden durch leicht geöffnete Lippen die Luft wieder rauspressen. Es sollte spürbar beruhigend wirken und Deine Herzfrequenz schnell wieder deutlich tiefer sein.

 

Lächeln | Grinsen:

Bist Du sauer über etwas? Dann versuch einfach viel zu lachen. Wenn du gerade nichts zu lachen hast, dann grins ein bisschen vor Dich hin. Dies musst Du allerdings mindestens 60 Sekunden tun, um Deinem Gehirn zu vermitteln, dass du glücklich bist. Merke Dir - Freudehormone siegen über Stresshormone.

 

Dampf ablassen:

Manchmal ist es auch gut seinen Ärger nicht herunterzuschlucken, sondern auch mal herauszulassen. Wenn Du also mal Dampf ablassen musst, dann schrei es auch mal raus oder power Dich ordentlich aus. Aber bitte verletz keinen Deiner Mitmenschen oder werde nicht verletzend. Denn oftmals lassen wir den Dampf an jemanden ab, der vielleicht überhaupt nichts für unseren Ärger oder Stress kann.

 

Positive Selbstinstruktionen:

Du hast schon so viel gemeistert und erreicht. Mach Dir das bewusst und sprich Dir selbst Mut zu. Die nächsten Herausforderungen mögen Dich jetzt vielleicht stressen, aber Du darfst ruhig an Dich und Deine Fähigkeiten glauben.